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Kollaboration mit Anspruchsgruppen

Herausforderung

Die Zusammenarbeit von Unternehmen mit Anspruchsgruppen ist oft auf Aktionäre (Shareholders) und Kunden reduziert. Dabei werden viele Chancen, Produkte und Wertschöpfung nachhaltig zu gestalten, nicht genutzt. Nur wenige Unternehmen gewähren ihren Kunden bisher einen Einblick, mit welchen Lieferanten sie zusammen arbeiten und welche Bedingungen in der Wertschöpfungskette dieser Lieferanten herrschen. Kunden haben in der Regel keine Einsicht, wie und wo Produkte oder deren Komponenten hergestellt werden.

Lösung

Die Unternehmensleitung, Mitarbeiter, Kunden und andere Anspruchsgruppen sollten als gleichberechtigte Zielgruppen verstanden werden. Nachhaltigkeit muss aus dem Unternehmen heraus („inside-out“) vorangetrieben und gelebt werden. Nur dann ist ein glaubhafter Dialog mit Mitarbeitern, Kunden, Regierungen, NGO und anderen Anspruchsgruppen möglich.

Transparenz: Eine systematische Analyse der Risiken und Chancen der Zusammenarbeit ist die Grundlage um gemeinsame Werte zu identifizieren.
Hier können alle vom Produkt bzw. der Wertschöpfung eines Unternehmens direkt oder indirekt betroffenen Personen einen Beitrag leisten. Das Internet und soziale Medien helfen dabei, neue Kommunikationskanäle zu etablieren. Diese Hinweise geben wichtige Impulse für die Umgestaltung oder Neuentwicklung von Produkten. So etwa können bestehende Produkte durch die Substitution schädlicher Inhaltsstoffe verbessert werden oder neue Produkte auf Basis neuerworbener Kenntnisse weiterentwickelt werden.

Co-Creation: Durch die Nutzung des Innovationspotentials von Anspruchsgruppen entstehen erfolgreiche Ansätze für eine gemeinsame Entwicklung von Produkten.

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Michael D’heur
Expert for Strategy, Product Development, Supply Chain, Sustainability, Digitalisation